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Montag, 11. Januar 2016

Knochenbrühe


Da ich noch kein ordentliches Knochenbrühenrezept auf meinem Blog habe, und eine gute Brühe die beste Unterlage für jeden Eintopf und jede Suppe ist und zudem, mit richtigen Zutaten, eins der gesündesten Lebensmitteln ist, habe ich hier mein Rezept aus meinem zweiten Buch mal überarbeitet und eingefügt.

Eine ganz einfache Brühe geht bei mir wie folgt:

Die Knochen im Ofen (die Sücke sind mir zu grob und groß für den Kochtopf) bei 220°-250° ohne vorheizen anrösten lassen, bis sie Farbe bekommen. In einem (Schnell-)kochtopf gebe ich nun ungeschälten, grob geschnittenen Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch, Mengen nach Vorliebe. Die angerösteten Knochen nun in den Topf geben, mit Wasser auffüllen (die Topf-Füllhöhe sollte etwa 1/3 Knochen, 2/3 Wasser betragen), NICHT SALZEN (Osmose! Keine Mineralstoffe, die rauswollen! Knochenbrühe nie vorher salzen!), eventuell nur etwas Essig dazugeben (hilft den Mineralstoffen, sich zu lösen). 

Im Schnellkochtopf lasse ich sie nun etwa 2 Stunden drin, im normalen etwa 4, im Slowcooker würde ich sie vermutlich mindestens einen halben Tag drinlassen. 

Die Brühe danach je nach Gusto sieben oder filtern. Ich lasse sie meist abkühlen und schöpfe dann das Fett ab, was ich aufbewahre und als Bratfett benutze. Das geht natürlich nur, wenn man weiß, woher die Knochen kommen, was die Tiere gegessen haben etc. Da ich fast ausschließlich nur Neuland Fleischwaren kaufe, bin ich relativ safe, was das angeht.

Nach dem Kochen und Sieben kann man die Brühe nun mit Salz und Kräutern würzen. Ich friere Brühe immer ein, bis ich sie für eine Suppe o.ä. brauche im Kühlschrank würde ich sie bis zu einer Woche lang benutzen. 

Montag, 21. Dezember 2015

Lamm aus dem Slowcooker

Nach langem Überlegen habe ich mir nun doch einen Slowcooker angeschafft, einen günstigen über Amazon, der aber vollkommen seinen Sinn erfüllt. Darin habe ich nun schon mehrmals Fleisch zubereitet, vor allem Fleisch am Knochen (also z.B. Lammschulter, Hähnchenschenkel etc.) wird darin super zart. Das Fleisch bleibt saftig, man kann günstigere Stücke wie Suppenfleisch darin zubereiten, ohne das man Angst haben muss, dass das Fleisch zäh wird, die Gewürze und Kräuter können sich langsam auf relativ niedriger Hitze schön entfalten und man spart in den meisten Fällen zudem Strom!


Ich habe kein genaues Rezept aufgeschrieben, weil es mir beim Slowcooker auch darum ging, kreativ und spontan zu kochen, mit dem, was man gerade da hat, hier aber ein paar Punkte, die euch vielleicht weiterhelfen!

Ich lasse mit beim Metzger Stücke mit Knochen (hier Lammschulter) grob zuschneiden, sodass sie gut in den Slowcooker passen. Diese brate ich dann scharf in Kokosöl, Ghee oder Schmalz in einer Eisenpfanne zu, sodass ich reichlich Röstaromen erhalte. Die angebratenen, natürlich nicht ansatzweise durchgegarten Stücke kommen nun in den Slowcooker, den ich eine halbe Stunde vorher schon anmache, weil er (meiner zumindest) ein wenig braucht, um aufzuheizen. Über Das Fleisch gebe ich nun Salz und Gewürze. Beim Lamm habe ich mit Ras el Hanout, Garam Masala, einer afrikanischen Grillmischung, ein wenig passierten Tomaten und Honig gearbeitet.

Dann gebe ich grob gehackte Zwiebeln, kleingeschnittenen, frischen Knoblauch und festes Gemüse wie Karotten in die Pfanne und bräune diese auch kurz an, bevor ich auch diese über das Fleisch gebe. Diese "Gemüsehaube" hilft auch nochmal, das Fleisch saftig zu halten.

Die Garzeit kommt natürlich ganz auf die Größe der Fleischstücke und die Stufe (also Temperatur) des Slowcookers an. Bei Gulasch würden schon 3-4 Stunden reichen, bei größeren, groben Stücken bis zu 8 Stunden. Auch Knochenbrühe kann man super im Slowcooker zubereiten, diese kann man bis zu 3 Tagen köcheln lassen.

Wenn man noch Süßkartoffeln oder Kartoffeln dazugeben will, kann man dies einfach 1,5-2h vor dem Servieren machen. Dazu das Gemüse einfach in Spalten schneiden, etwas würzen und über das Gemüse verteilen!

Wenn ich merke, dass das Fleisch schon vom Knochen abfällt, nehme ich die Knochen vorsichtig raus, zerteile das Fleisch ein wenig, nehme eventuellen Knorpel und zu fette Stücke raus und halte das Gericht nur noch warm, bis ich es servieren möchte. 

Ich bin gespannt, was ich noch so ausprobieren werde mit meinem Slowcooker, mein nächstes Experiment wird Pulled Pork/Beef sein, also bleibt gespannt!

Bon Appétit ♥



WYLD Produkte & Chia- Schokopudding Rezept!

An dieser Stelle möchte ich euch gerne zwei Produkte von dem neuen Online-Shop WYLD vorstellen. Dazu gibt's natürlich auch ein Rezept, was ich mit diesen gemacht habe!





Cacao Nibs sind schon seit Jahren eine sehr große Liebe von mir. Ich benutze sie gerne für Pralinen, Backwaren oder als Verfeinerung für alles andere Süße. Die fermentierten, getrockneten, gerösteten und gecrushten Kakaobohnenstückchen sind toll als knackiger Konsistenzgeber und Antioxidant-Lieferant. Geschmacklich sind sie herrlich intensiv, vollmundig und leicht bitter: Wer auf dunkle Schokolade steht, wird Cacao Nibs lieben!





Chia Samen finde ich weniger aufgrund ihres Nährstoffprofils (Vitamin- und Mineralstofftechnisch verlasse ich mich lieber auf Knochenbrühe & Co, statt in dieser Hinsicht auf ein paar Samen zu bauen), sondern wegen ihrer Konsistenz so spannend. Vor allem mag ich kalt angesetzte Chia-Puddings, da man diese z.B. abends vorbereitet und morgens ein tolles to-go Dessert hat! Deshalb gibt's jetzt auch genau so ein Rezept für euch!


35 g Chiasamen
150 ml Kokosmilch
1 tl Kakao
1-2 tl Honig/Ahornsirup
20 g Cacao Nibs
1 Prise Meersalz

Alles in einer Schüssel mit einem Schneebesen zusammenrühren und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, fertig! Vor dem Servieren nach Belieben mit ein paar Cacao Nibs bestreuen.

Bon Appétit!










Montag, 12. Oktober 2015

Dunkler Schokoladenpudding

Für diesen einfachen Paleo Schokoladenpudding braucht man nur ein paar Zutaten und ein wenig Zeit, und schon hat man ein Dessert, was die Kälte draussen ganz schnell vergessen lässt und Balsam für die Seele ist.



Für 2 Personen

400 ml Kokosmilch
50 ml Wasser
30 g Kakao
50 g Honig/Ahornsirup/Rohrzucker
50 g Tapiokaperlen (in Asia/Afrikaläden erwerbbar)
jeweils 1 kräftige Prise Zimt, gemahlenen Ingwer und/oder Lebkuchengewürz
1 Prise Meersalz

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Anschließend den Pudding auf niedriger bis mittlerer Hitze weiter erwärmen, bis die Tapiokaperlen durchsichtig geworden sind, dies kann bis zu 20 Minuten dauern. Dabei gut aufpassen und immer wieder mit einem Schneebesen durchrühren, da die Perlen gerne mal am Topfboden anbrennen, ggf. etwas Wasser nachgeben! Noch warm schmeckt der Pudding am leckersten!



Hier angerichtet mit einem Topping aus in Honig, Vanilleghee und etwas Vanilleessenz (Vanille in Rum) karamellisierten Pecannüssen, Kokosraspeln und Kokoschips.




Bon Appétit!

Mittwoch, 23. September 2015

Herbstlicher Kürbis-Dattel Fudge

Diese kleinen glutenfreien, nussfreien Leckereien sind genau das richtige für den Herbst! Man braucht für 30 weiche Fudge-Pralinen:



200 g Kürbis, Hokkaido
2 El Kokosöl
100 g Datteln
100 g Kokosmus/Creme de Coco/Kokosbutter
1 gute Prise Lebkuchengewürz/Zimt/gemahlene Vanille
1 Prise Meersalz

Den Kürbis kleinschneiden und im Kokosöl auf mittlerer Hitze garen, kurz abkühlen lassen.

Diesen dann zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren, anschließend ganz abkühlen lassen.

Die Masse nun in Pralinenformen abfüllen oder im Kühlschrank soweit runterkühlen lassen, bis sie zu Kugeln formbar sind.



Den Fudge kühl aufbewahren oder tiefgekühlt geniessen!

Mehr glutenfreie Leckereien gibt's in meinem Buch <3


Mittwoch, 19. August 2015

Selbstgemachtes Stieleis (Popsicles!)


Ich habe schon länger nach schönen Eisformen gesucht, die nicht ausschließlich aus Plastik hergestellt sind, und mit Holzstielen funktionieren. Bei Amazon habe ich dann endlich eine gefunden! Das Befüllen klappt ohne Probleme, beim herausnehmen muss man lediglich ein wenig heißes Wasser über die Form fliessen lassen, kann das Stieleis dann ohne Probleme herausheben und z.B. in Gefriertüten aufbewahren, damit man die Form direkt wieder benutzen kann. Die Stiele kann man ebenfalls nachkaufen.


Ab jetzt heisst es: Kreativ sein! Ich habe keine genauen Rezepte aufgeschrieben, weil man auch wirklich keine benötigt, einfach dem eigenen Gefühl nachgehen!



Dies ist eine Variante aus frischen, reifen Nektarinen und griechischem Joghurt. Wer möchte, kann jeweils mit etwas Rohrzucker, Honig oer Kokoszucker nachsüßen. Eine Prise Meersalz schadet bei Süßem nie und ich habe hier auch noch eine Prise gemahlene Vanille dazugegeben.



Dieses Eis besteht aus frischen Johannisbeeren, Heidelbeeren, vermischt mit etwas Kokoskefir (Milchkefir in Kokosmilch hergestellt). Man kann natürlich auch Kokosmilch, Joghurt, Sahne oder Saft nehmen, wie es einem beliebt. 



Dieses Eis ist mein Favorit. In Scheiben geschnittene, gefrorene Banane, etwas Kokosmilch, Espresso, gemahlene Tonkabohne, ein wenig Kakao und Rohrzucker schmiegen sich wunderbar aneinander und die Konsistenz ist wirklich zum anbeißen!

Probiert einfach verschiedene Sachen aus: Cantaloupe-Minze, Erdbeer-Basilikum und Mango-Kokos sind nur die ersten drei Sorten, die mir einfallen!

Bon Appetit!

Montag, 10. August 2015

Gesunde Ernährung bei Zeit- und Geldmangel?

Es tut mir furchtbar leid, das ich lange nicht mehr gebloggt habe, leider fällt dies mir zeitlich momentan schwer, ich versuche aber regelmäßiger zu bloggen, I promise!

Hier nun die Antwort auf die vielgestellte Frage „Wie schaffe ich es, mich gesund zu ernähren und trotzdem nicht unglaublich viel Zeit und Geld dafür zu opfern?“

Die Antwort ist einfach: Übung und Organisation.

Es gibt so viele einfache Rezepte, die sich unendlich abwandeln lassen, die spannend und lecker bleiben und einem doch nicht auf der Tasche liegen oder die wertvolle Freizeit beanspruchen. Ich habe hier in den letzten Wochen immer mal wieder meinen Lunch fotografiert, der meistens wirklich nicht länger als 10 Minuten dauert, meistens sehr kostengünstig ist und superlecker!

Toll sind Rohkostsalate, die man vorbereiten kann, ein Beispiel wäre der Frühlingssalat, der von mir bei Paleo360 veröffentlicht wurde. Schaut mal rein, dort gibt es inzwischen schon einige Rezepte von mir!

Gerade diese Rohkostesalate lassen sich wunderbar abwandeln, man benutzt dafür am besten rohe, harte Gemüsesorten wie Rotkohl, Broccoli, Blumenkohl, Möhren, Radieschen, rote Beete, Fenchel, Sellerie, Rettich etc. Diese vorbereiteten Salate (halten sich ohne und mit Dressing) muss man nur einmal reiben, raspeln oder fein schneiden herstellen und kann diese dann bis zu 6 Tagen im Kühlschrank aufbewahren, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Frisch kann man dann immer noch weichere Früchte oder Gemüsesorten wie Tomaten, Pfirsiche, Paprika, Mango etc. dazugeben.

Wer möchte, mischt sich noch etwas Käse unter: Ich liebe zum Beispiel die Kombination Tomate, Nektarine, Ziegenkäse und Pastrami, lediglich mit etwas Sherryessig, Meersalz und Olivenöl veredelt.


Das Dressing dazu kann man entweder dazugeben oder vorbereiten: Toll ist die ganz einfache Variante aus Zitronensaft, ein paar italienischen Kräutern, Olivenöl und Salz. 

Man kann aber natürlich auch ein wenig fancy werden und als Säure z.B. Sherryessig, Tamari, Limettensaft oder klassischen Balsamico benutzen und für den Ölteil ein wenig „Parfümöl“ wie Sesam, Avocado oder Pistazie zum Olivenöl dazugeben. Noch ein klassisches Dressing wäre heller Balsamico, französischer Senf, Meersalz, schwarzer Pfeffer und etwas klarer Honig. Auch hier gilt: Ausprobieren und seinen eigenen Geschmack finden.

Wer das Ganze aufpeppen will und auf mediterrane Küche steht, kann wunderbar Oliven, Kapern, getrocknete Tomaten und kleingehacktem Knoblauch mit etwas Zitronensaft, reichlich Olivenöl, italienischen Kräutern und Meersalz einlegen.

Ich finde es wichtiger, aufzuzeigen, was alles möglich ist, als meinen Lesern nur festgesetzte Rezepte vorzusetzen, frei nach dem Motto: „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“


Statt einem Rohkostsalat oder als Beilage ist Ofengemüse einfach und schnell gemacht, braucht halt nur etwas Zeit zum Garen. Karotten, Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse, aber auch mediterrane Klassiker wie Auberginen und Zucchini eignen sich dafür hervorragend. Als Fett nehme ich da am liebsten Schmalz. Bei 200° sind die meisten Gemüsesorten nach 40 Minuten oder weniger gar, und lassen sich wunderbar vorbereiten und wieder aufwärmen oder einfach kalt in der Lunchbox genissen.

Hier ein paar Vorschläge:

Kartoffeln mit Kräuern der Provence, Knoblauch, Meersalz, Zitronenschale und etwas Olivenöl

Karotten mit Ghee und etwas Honig, nur mit etwas Meersalz gewürzt

Süßkartoffeln mit Zimt, Meersalz, Paprika edelsüß und Kokosöl

Eine große Eierpfanne (mit Käse, falls primal) kann ein tolles, günstiges Abendessen sein, und die Reste schmecken am nächsten Tag auch noch. Ein Klassiker für mich ist ein Bacon-Käse Omelett:


Den Backofen auf Grill vorheizen. Bacon und rote Zwiebeln in Ghee oder Schmalz anschwitzen, Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in die mittelheiße Pfanne geben, mit Deckel stocken lassen, einmal umdrehen. Nun etwas Cheddar oder Ziegenkäse darüberraspeln, ein wenig Paprika edelsüß darüberstreuen und das Ganze im Backofen goldbraun hochbacken lassen.

Spiegeleier, angebratener Lachs oder fertige Burger sind meine Lieblingsproteinquellen, wenn es schnell gehen muss. Toll ist auch purer Pastrami, gebratene Forelle mit Zitrone oder eine Frittata.

Im Edeka gibt es Angus Beef Burger, die sehr bezahlbar sind und aus Weidefleisch bestehen. Diese kann man ganz einfach auftauen lassen, am besten im Kühlschrank am Abend davor, wenn es aber ganz schnell gehen muss, kann man die vorgepackten Plastikpäckchen auch gut in warmes Wasser legen.




Wildlachs mit MSC-Logo gibt es inzwischen in jedem Supermarkt. Spiegeleier brate ich am liebsten in einer Eisenpfanne auf relativ hoher Hitze in reichlich Schmalz an, toll ist knusprig gebratener Bacon dazu, hier gilt: Ein wenig Wasser in der Pfanne verhindert, das dieser total in sich zusammenschrumpft.




Lachs passt hervorragend zu Chorizo, einfach Chorizostückchen in Schmalz oder Ghee anbraten, dann den Lachs dazugeben, mit Meersalz würzen und das Ganze mit etwas Zitronensaft garnieren, lecker und schnell!

Außerdem esse ich fast zu jeder Hauptmahlzeit ein wenig fermentiertes Gemüse, an dieser Stelle verweise ich auf meine Fermentereihe! Einmal gemacht und quasi ewig haltbar, sind kleine Beilagen wie Kimchi, Curtido oder Pink Kraut perfekt für den kleinen Geldbeutel und gleichzeitig toll für eine gesunde, genussvolle Ernährung!



Ich hoffe dieser Artikel hilft einigen weiter, die sich fragen, wie man sich im Alltag mit wenigen Mitteln, aber einem hohen Qualitätsanspruch an Essen zurechtfinden kann! Natürlich könnt ihr mit hier gerne Fragen dazu stellen, ich werde versuchen, jeder zu beantworten. Und wenn es doch einmal etwas ganz Besonderes wie Brioche oder Windbeutel sein soll, der schaut sich am besten mal mein aktuelles Buch Glutenfreie Delikatessen an!

Dienstag, 12. Mai 2015

Pfirsich-Minz Salsa



2 El Kokosöl
2  rote Zwiebeln, kleingehackt
2-3 Knoblauchzehen, kleingehackt
4 Pfirsiche, grob gehackt
2 Tomaten, grob gehackt
4 EL Tomatenmark
2-3 EL Limettensaft
1 gute Prise Meersalz
1 El Minze, gehackt
optional: andere frische Kräuter, z.B. Koriander oder Kräuter der Provence
optional: Cayennepfeffer oder Chilipulver



Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen lassen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen. Anschließend die Pfirsiche und Tomaten dazugeben und das ganze etwas miteinander erwärmen. Als letztes das Tomatenmark, den Limettensaft und die Gewürze dazugeben und das Ganze abschmecken und einköcheln lassen. Falls die Salsa zu dick ist, ein wenig Wasser dazugeben.



Toll zu frischem Fisch, Fleischgerichten wie Steak oder Burger, oder als Special Topping für einen Salat!



Dienstag, 5. Mai 2015

Curtido


 Die Paleo Fermentereihe geht in eine neue Runde!

In einer Paleo Ernährung ist es sinnvoll, sich mit dem Prinzip der Fermentation näher zu beschäftigen. Fermentierte Lebensmittel sind toll für das Immunsystem, regulieren die Verdauung und fördern das allgemeine Wohlbefinden durch die Förderung von den "guten" Bakterien im Körper.

Ausserdem sind sie schmackhaft und sorgen für mehr Kreativität beim Zubereiten von Gerichten.
  
Curtido ist ein typisches Ferment in der salvadorianischen Küche und anderen zentralamerikanischen Ländern und ist in der Regel mit Kohl, Zwiebeln, Karotten, und manchmal Limettensaft zubereitet. Hier mit etwas knackigem Apfel für ein leichten fruchtigen Touch, für die klassische Variante diesen einfach weglassen!

Frisch auch zu geniessen, aber fermentiert noch gesünder und leckerer!

Ein gutes Bügelglas ist essentiell für ein gutes Ferment,  man sollte auf hochwertige Marken wie "Fido" oder "Le Parfait" achten, weil sonst das Prinzip der Fermentation, nämlich das sich ein anaerober Raum über dem Ferment im Glas bildet, gefährdet ist und sich leicht Schimmel oder Kahmhefe bilden kann!

Billige Gläser schliessen oft nicht hundertprozentig richtig, haben einen Aluminiumteil im Glas selber und haben manchmal einen billigen Plastikgummi.

Ikea hat auch Bügelgläser, die mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl sind, aber bei hochwertigen Glasmarken kann man sich halt hundertprozentig darauf verlassen, wirklich gute Qualität zu bekommen!

Apfel-Curtido

Zutaten:

1 Kopf Kohl/Spitzkohl
6-8 Möhren
1 Bund Frühlingszwiebeln
2-3 Zwiebeln

2 Boskop Äpfel oder andere eher saure, feste Äpfel
unbehandeltes Meersalz
Bügelgläser

Den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden.
Anschließend die Möhren grob raspeln oder mit dem Hobel bearbeiten, die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Alles zusammen in eine große Schüssel geben.

Alles, was sich in der Schüssel befindet, nun abwiegen und dann 2% des Gewichtes in unbehandeltem Meersalz dazugeben (bei 1 Kg wären das z.B. 20g).

Das Ganze gut durchkneten, bis das Gemüse unter die Flüssigkeit, die sich ergibt, gedrückt werden kann. Am besten funktioniert das Ganze, indem man das Curtido einmal durchknetet, das Gemüse eine halbe Stunde stehen lässt und anschließend nochmal knetet, dann hat sich durch das Salz schon einiges an Flüssigket gebildet. Das Curtido anschließend abfüllen oder frisch servieren!
Anschliessend alles in ein Bügelglas geben und die Ränder gut saubermachen und trocknen, bevor man das Bügelglas verschliesst und an einen kühlen, dunklen Ort stellt.

In der Regel lasse ich meinen Curtido etwa 3 Wochen stehen, bevor ich ihn einen Tag im Kühlschrank durchkühlen lasse und dann geniesse.


Curtido schmeckt toll zu allen Fisch- und Fleischgerichten, vorallem Lachs oder Steak, oder aber als Zugabe zu einem Rohkostsalat!




Gutes Gelingen und Bon Appétit! 

Sonntag, 26. April 2015

Bärlauchtopping

Lecker zu Fleisch, Fisch und Gemüse, eigentlich also zu allem herzhaften!

Dazu einfach eine Handvoll frischen Bärlauch, 350 ml gutes Olivenöl, 30 ml Zitronensaft mitsamt ein paar Zesten der Schale und einer ordentlichen Prise Meersalz mit dem Stabmixer bearbeiten, et voilà!



Kühl aufbewahrt lange im Kühlschrank haltbar!

Samstag, 14. März 2015

Vanille-Kokosöl

Super zum Braten von Fisch, für Desserts, im Kaffee, als Körperpflegeöl (dafür mit einem Teesieb absieben), für zwischendurch.. Kokosöl mit echter Vanille versetzt passt zu vielen Dingen wunderbar.




Dafür nur 500 ml Kokosöl mit mindestens 4 aufgeschnittenen und ausgekratzten Vanilleschoten (diese kriegt man im Internet, z.B. Amazon übrigens meist viel günstiger und hochqualitativer als im Supermarkt/Biomarkt) plus Pulp langsam erhitzen und eine halbe Stunde auf niedriger Hitze auf dem Herd lassen, dann abkühlen lassen und in ein Glas füllen. Die Vanilleschoten können für ein intensiveres Ergebnis mit reingegeben werden, die Schoten geben noch lange Aroma ab.

Viel Spass dabei!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Gegrillte Vanille-Aprikosen mit Honig



Die Aprikosen (Nektarinen oder Pfirsiche funkionieren hier natürlich genau so gut!) hierfür einfach halbieren und mit etwas Honig (ich habe dazu meinen Ingwerhonig genommen), geschmolzenem Kokosöl und einer Prise Salz und Vanille vermischen, dann auf ein Blech geben und unter den Backofengrill geben, bis sie Farbe annehmen. Fertig! Mit Kokoskefir, Joghurt, Eis oder Schlagsahne servieren, zu gegrilltem Fleisch oder Fisch auch fabelhaft!




Bon Appétit!

Dienstag, 8. April 2014

Fermente Step by Step: Ingwer in Honig

Fermentierte Lebensmittel sind traditionell, meist günstig herzustellen und sehr gesund. Ich kann jedem zu dem Thema "Fermentation" die Facebook Gruppe "Wilde Fermente" ans Herz legen.


Gute Bügelgläser von Qualitätsmarken verwenden!


Ingwer in Honig - ein wandelbarer Gaumenschmaus. Toll für Heissgetränke, Desserts, Fleischgerichte, Fischmarinaden, Salatdressings, Suppen und und und. Und denkbar einfach herzustellen!



Ingwer in Honig









Den Ingwer in Scheiben schneiden, den Honig anwärmen bis er flüssig genug ist 
und dann über den Ingwer im Glas schütten. 

Fertig! Nun mindestens 2 Wochen abwarten und kühl und dunkel lagern, natürlich immer mal wieder danach schauen. 



Die Mischung hält durch den Fermentationsprozess sehr lange, 
ich habe meinen auch immer im Küchenschrank stehen, 
man muss das Glas nicht in den Kühlschrank geben. 

Er wird immer besser mit der Zeit!






Ein paar Inspirationen: Den Ingwer kleinschneiden und für Eintöpfe, Chilis und Currys mitkochen (Lamm passt ganz fantastisch), für Marinaden mit Kokosmilch, Tomatenmark und Koriander pürieren, den Honig für Kuchenteige, Crèmes, Chai Tees, ... benutzen. 

Wandelbar ohne Ende.


Toll sind auch Mischungen aus Knoblauch mit Ingwer oder Kurkuma mit Ingwer. 
Immer ein toller Kick für sonst simple Gerichte wie Lammrippchen 
aus dem Schnellkochtopf oder einem Hühnercurry.


Knoblauch in Waldhonig




Ingwer mit Knoblauch in Blütenhonig



Gutes Gelingen und Bon Appétit!